SeniorenWohnen BRK

Sechs Prozent mehr Gehalt - Tariferhöhung verdoppelt


Ab 1. April 2023 erhalten die Mitarbeitenden der Sozialservice-Gesellschaft sechs Prozent mehr Gehalt. Der Aufsichtsrat hat auf Vorschlag der Geschäftsführung der Sozialservice-Gesellschaft zugestimmt, anstelle der vorgesehenen Lohnerhöhung um drei Prozent, die Erhöhung zu verdoppeln. Somit erhöhen sich die Löhne der Mitarbeitenden binnen zwölf Monaten zum zweiten Mal. Nachdem die Gehälter im Frühjahr 2022 bereits angehoben wurden, wandern zum 1. April.2023 weitere sechs Prozent Gehaltserhöhung in die Taschen der Beschäftigten. Die zweite Erhöhung fällt doppelt so hoch aus, als ursprünglich geplant.

Das Gesamtvolumen der vereinbarten Lohnerhöhungen aus der Tarifverhandlung der beiden Jahre 2022/2023 führt durch eine Erhöhung der Einstiegsgehälter und der Anhebung im unteren Lohngruppenbereich zu einem generellen Anstieg der Gehälter von zehn auf 13 Prozent. Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung der SSG honorieren damit das Engagement von insgesamt rund 3.000 Mitarbeitenden.

Die Anpassung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn nach zwei harten Pandemiejahren freuen sich die Mitarbeitenden über diesen finanziellen Schub. Im Unternehmen profitieren alle Beschäftigte von der Lohnerhöhung unabhängig davon in welchem Bereich sie arbeiten, von der Altenpflege über Hauswirtschaft und Küche bis zur Verwaltung.

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats Dietmar Eder sagt: „Als Mitglied der Verhandlungskommission begrüße ich diesen Schritt und beglückwünsche den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung zu dieser Entscheidung. Schon aufgrund der prekären Personalsituation müssen wir alles tun, um Mitarbeitende zu halten und neue zu gewinnen.“ Mit dieser Erhöhung will man das zuverlässige Leistungsniveau und die hohe Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden honorieren. Die geplanten zusätzlichen Erhöhungen sind mit dem Tarifpartner Ver.di besprochen, die Änderungen der vertraglichen Regeln sind auf dem Weg.

Erste unternehmesweite Kundenbefragung druchgeführt


In diesem Jahr haben wir die erste unternehmensweite Befragung der Bewohner und Angehörigen durchgeführt. An der hohen Rücklaufquote von rund 41% kann man erkennen, dass sich viele Bewohner und Angehörige an der Befragung beteiligt haben.

Die Durchschnittsnote, vergleichbar mit Schulnoten, liegt für die gesamte SSG bei 2,22. Die in den Einrichtungen erbrachte Dienstleistung wurde seitens der Bewohner*innen mit der Note „Gut“ bewertet.

Die Weiterempfehlungsquote, der sogenannte Net Promotor Score, liegt bei +20. Das bedeutet, dass rund 51% der von uns versorgten Bewohner*innen die SSG weiterempfehlen würden. Da die Mundpropaganda immer noch das beste Marketinginstrument ist, stellt sich die Frage, wie dieser Wert weiter gesteigert werden kann.

Das meiste Verbesserungspotential liegt in der Einzugs- und Eingewöhnungsphase sowie im Abwechslungsreichtum und der Flexibilität bei den Veranstaltungen. Insofern hat die Befragung Transparenz zu den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner*innen geschaffen und den Einrichtungen konkrete Ansatzpunkte für die Verbesserung der Lebensqualität geliefert.

Als absolutes Top wurde die Freundlichkeit der Mitarbeitenden bewertet. Das ist sehr erfreulich und kann als großes Dankeschön der Bewohner*innen an die Teams in den Einrichtungen betrachtet werden.

Großer Erfolg der Great Place To Work - Befragung


Die Sozialservice-Gesellschaft hat sich im international bewährten Zertifizierungsprozess dem Urteil seiner Mitarbeitenden gestellt und ist von Great Place to Work® für seine erlebte Arbeitgeberattraktivität zertifiziert worden.

Die Auszeichnung steht für eine glaubwürdige, faire Führung und die aktive Förderung der Mitarbeitenden. Respekt, Vertrauen, Stolz und Teamgeist sind in hohem Maße Teil der Unternehmenskultur.

Wir danken allen teilnehmenden Mitarbeitenden für die Bewertung. Wir konnten uns in allen Bereichen, gegenüber der Befragung von 2019, verbessern. Das ist ein toller Erfolg!

Herzlich Willkommen


Heute am 1.September starten Damen und Herren unterschiedlichen Alters ihre Berufsausbildung in den Einrichtungen der Sozialservice-Gesellschaft. Wir heißen sie aufs herzlichste Willkommen und wünschen ihnen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Auch in diesem Jahr wird vieles anders ablaufen, als in den Jahren zuvor. Der überaus beliebte und legendäre Azubi-Starttag des BRK findet online am 11.10.2022 statt. Nähere Infos folgen in Kürze. (Foto: BRK-Matschke)

Wissenschaft trifft Praxis: Deborah Jäger studiert Soziale Arbeit an der Hochschule München

Im Laufe der letzten fünf Jahre hat Deborah Jäger als Praktikantin und als Werkstudentin in der Hauptverwaltung der SSG gearbeitet. Ihr Praxissemester im Rahmen des Studiums „Soziale Arbeit“ hat sie ebenfalls in der SSG-Verwaltung absolviert.

Nun schreibt sie ihre Bachelor-Arbeit unter der fachlichen Expertise von Nelleke Jakob, die innerhalb der SSG für die Soziale Betreuung zuständig ist. Untersucht wird das Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Team der Sozialen Betreuung während der Covid-19-Pandemie. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Mitarbeitenden: Wie erleben sie emotional die Zeit der Pandemie?

„Im Fokus der Arbeit in der Sozialen Betreuung stehen immer die Bewohner*innen, es geht meistens um die Alltagsgestaltung in dieser schwierigen Zeit. Die Mitarbeitenden neigen dazu, ihre Bedürfnisse zurückzustellen.“, so Jäger. Die Arbeit soll jedoch beleuchten, wie es den Mitarbeitenden ergangen ist und Aufschluss geben, ob die Resilienz gestärkt werden muss sowie ob Handlungsbedarf hinsichtlich der Teambildung besteht.


Zehnprozentige Tariferhöhung

Klatschen alleine reicht nicht – wir handeln! Die SSG-Geschäftsführung hat mit ver.di einen neuen Tarifvertrag ausgehandelt. Im Ergebnis werden die Entgelte innerhalb von zwei Jahren zweimal erhöht. Damit steigen die Löhne und Gehälter in Summe um zehn Prozent. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt zwei Jahre. Demnach erhalten alle SSG-Mitarbeitenden rückwirkend von April 2022 deutlich mehr Geld.

Die SSG ist ein gemeinnütziges Unternehmen und die Mitarbeitenden sollen besser bezahlt werden. Denn wenn es den Mitarbeitenden gut geht, dann profitieren auch die Bewohner*innen. Der Zuwachs setzt sich neben dem prozentualen Anteil aus weiteren Bestandteilen zusammen, wie der Erhöhung der Pflegezulage, der Einführung von Schicht- und Wechselschichtzulagen und der Ausweitung der Ballungsraumzulage für den Großraum München. Die Entgelte erhöhen sich dadurch in Summe im ersten Jahr um 5,4% und im zweiten Jahr um 4,6%. Teil des Paketes sind auch bis zu drei zusätzlichen Urlaubstagen für Beschäftigte, die länger als 20 Jahre im Betrieb tätig sind. Die Ausbildungsvergütung wird im November dieses Jahrs ebenfalls um 70 Euro angehoben.

Aktuell arbeiten bei der SSG rund 3.000 Menschen. Mit großem Engagement und Tatkraft pflegen sie derzeit 3.500 Bewohner*innen in unseren Einrichtungen. Dabei steht der respektvolle Umgang miteinander und eine wertschätzende Haltung im Mittelpunkt ihres Tuns.

Die Ausbildungsquote beträgt über alle 26 Standorte in Bayern hinweg zehn Prozent. Noch steht die Unterzeichnung der Verträge aus. Eine Formalität, die bis Juli erfüllt sein dürfte. In Summe steigen die Personalkosten für die SSG um rund zehn Millionen Euro jährlich auf 110 Millionen.

Ich stimme zu

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr erfahren